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„Alle haben vergessen, dass ich jüdisch bin. Ich nicht.“
Marcel Proust

100. Todestag am 18. November 2022

 

 

Proust & Schreibheft laden ein: LITERATUR: LITERATUR!

 

Andreas Isenschmid: „Der Elefant im Raum – Marcel Proust und das Jüdische“

 

Moderation: Norbert Wehr

 

So wichtig das Jüdische für Proust stets war, lange Zeit schrieb er kaum darüber. Das änderte sich mit dem Roman  Auf der Suche nach der verlorenen Zeit – er ist jüdisch von der ersten Zeile der Entwürfe bis zum letzten Zettelchen aus der Todesnacht. Marcel Proust hatte eine jüdische Mutter, einen katholischen Vater, war katholisch getauft, aber nicht gläubig. Erst als die Dreyfus-Affäre Frankreich über Jahre in Atem hielt, wurde ihm das wahre Ausmaß des Antisemitismus im Land bewusst.
   In seinem brillant erzählten Essay zeigt Andreas Isenschmid, dass Marcel Prousts Großroman Auf der Suche nach der verlorenen Zeit auch eine höchst differenzierte Geschichte dieser niemals ganz gelingenden Assimilation ist.

 

Andreas Isenschmid, geboren 1952 in Basel, lebt in Berlin. Er ist einer der profiliertesten deutschsprachigen Literaturkritiker. Nach Stationen bei Radio, Fernsehen und Zeitungen (Weltwoche, Tages-Anzeiger, NZZ) ist er heute Mitarbeiter der ZEIT und von 3sat. Er war Juror beim Bachmannpreis und beim Deutschen Buchpreis.
Buchveröffentlichung, zuletzt: Marcel Proust (Deutscher Kunstverlag, Berlin 2017).
Foto Andreas Isenschmid © Paula Winkler

 

Eintritt: € 10,- / erm. 7,- |Corona: Wir erbitten das Tragen einer mediz. Maske, darüberhinaus gelten die jeweils gültigen Coronaregeln.

 

Jetzt ein Exemplar des Buchs vormerken (erscheint am 22.8.2022)

 

 

Karten: Karten sind in der Buchhandlung Proust erhältlich.
Vorbestellte und reservierte Karten müssen spätestens 2 Tage vor der Veranstaltung bei Proust abgeholt werden, danach gehen die Karten wieder in den Verkauf.

Wenn Sie selbst nicht zur Veranstaltung kommen können, aber ein signiertes Exemplar vorbestellen möchten, senden Sie uns bitte im nebenstehenden Formular eine kurze Nachricht. Wir lassen dann ein Exemplar des vorgestellten Buches für Sie signieren.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Ruhr e.V., des Schreibheft, Zeitschrift für Literatur und der Buchhandlung Proust

Gefördert von der Alfred und Claire Pott-Stiftung

 

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