"Eine exzellente Buchhandlung,...ganz außergewöhnlich!"
Luc Bondy, Theaterregisseur

10 Jahre Proust - Herzlich Willkommen zu unserem Jubiläumsprogramm im 2. Halbjahr 2015:

September 2015
Mittwoch, 09. September 2015 | 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

ACHTUNG: WEGEN GROSSER NACHFRAGE NEUER ORT
Meine Blamagen
Georg Stefan Troller (Paris) liest und erzählt

Georg Stefan Troller, Altmeister des Reise- und Interviewjournalismus, berichtet souverän nicht nur... mehr...

Dienstag, 15. September 2015 | 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

Verlust und Vermächtnis
Überlebende des Genozids an den Armeniern erinnern sich.
Mihran Dabag und Kristin Platt zu Gast

100 Jahre nach dem Genozid an den Armeniern (1915/16) kommen in diesem Buch Überlebende zu Wort.... mehr...

Montag, 28. September 2015 | 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

Bora Cosic (Kroatien/Berlin) liest aus "Die Tutoren"
Mit der Übersetzerin Brigitte Döbert
Moderation: Alida Bremer

Was für Irland Joyces Ulysses, ist für Serbien Die Tutoren: ein avantgardistisches, fast... mehr...

Jetzt neu erschienen:

»Ein erschütternd kompromissloses Buch. Ein Heilmittel gegen den Schmerz der Liebe.«

 

Ein Mann wird älter. Er verliebt sich in eine junge Frau. Sie beginnen eine Affäre. Die junge Frau verlässt den älteren Mann. Eine alte Geschichte, doch für den norwegischen Autor Tomas Espedal („Gehen“, „Wider die Kunst“) bedeutet sie einen Riss in seinem Leben, der einen intensiven Erinnerungsprozess in Gang setzt: Seine Jugend, die erste Liebe, die Zeit mit seiner verstorbenen Frau, große Momente, schwere Stunden und Erfahrungen des Alltags ziehen an ihm vorbei. Die tragische Auflösung des Ich-Erzählers wird von der Auflösung der literarischen Form begleitet, die in einem Notizbuch mündet, das mit den unversöhnlichen Worten schließt: »Du sagst Ende, aber die Liebe wird nicht enden.«
Ein erschütternd kompromissloses Buch. Ein Heilmittel gegen den Schmerz der Liebe.

Tomas Espedal
Wider die Natur
(Die Notizbücher).

Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel, Suhrkamp Taschenbuch 2015, 180 Seiten, € 8,90

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Das Babylon des 21. Jahrhunderts


Serhij Zhadan
Mesopotamien

Roman
Aus dem Ukrainischen von Claudia Dathe, Juri Durkot und Sabine Stöhr
Suhrkamp 2015, Gebunden, 362 Seiten, € 22,95

„Auf der Straße werde wieder geschossen, sagte sie noch, der Krieg gehe weiter, und niemand habe die Absicht, sich zu ergeben.“ Romeo, zwanzig Jahre alt, ist zum Studium nach Charkiw gekommen. Staunend lauscht er den rhapsodischen Liebeserklärungen an die Stadt, mit denen seine Vermieterin ihn von täppischen Annäherungsversuchen abzubringen versucht. Ungläubig nimmt er ihre Sätze über den Krieg zur Kenntnis – wie auch wir, die Leser.

Schon in Die Erfindung des Jazz im Donbass hatte Zhadan seine beklemmende Hellsichtigkeit unter Beweis gestellt. Wer wollte, konnte Anzeichen für einen gewaltsamen Zerfall der Region herauslesen. In Mesopotamien porträtiert er ein modernes Babylon, seine Heimatstadt Charkiw, indem er von Menschen erzählt, die im „Zweistromland“ leben: zwischen dem ukrainischen Dnjepr im Westen und dem russischen Don im Osten.

Rebellen der Existenz, kämpfen Zhadans Helden, Marat, Romeo, Sonja, Ivan, Bob und wie sie alle heißen, gegen die drohende Verfinsterung ihres Lebens. Vor dem Hintergrund des Krieges, der bereits begonnen hat, ringen sie um den Sinn ihres Lebens, um ihre Liebe, um ein mutiges, freies Verhältnis zueinander, dem auch der Tod nichts anhaben soll. Ganz große Literatur aus der Ukraine!

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Schwein und Sein

 

Thomas Macho, Judith Schalansky (Hg.)
Schweine
Ein Portrait
160 Seiten, flexibler Einband, fadengeheftet und mit Kopfschnitt
Matthes & Seitz Berlin 2015, € 18,00

Kein anderes Tier wird häufiger verspeist, und auch sprachlich werden das Schwein, die Sau und das Ferkel oft und gern in den Mund genommen: Als Ausdruck unverdienten Glücks und fehlender Manieren, als Schimpfwort für Zeitgenossen und das kapitalistische System. Das Schwein ist auch metaphorisch ein Allesfresser, Symbol religiöser Unreinheit und sexueller Lust, besonderer Sparsamkeit und bodenloser Dummheit. Dabei zeigt sich vor allem, wie nah uns das Schwein ist – auch physiologisch. Neuesten Forschungen zufolge steht die Transplantation von Schweineherzen in menschliche Brustkörbe kurz bevor. Kein Wunder, dass sich der Mensch von seinem liebsten Nutztier durch eine Reihe von Tabus und Vorurteilen abzugrenzen versucht.
Der Kulturwissenschaftler Thomas Macho verfolgt die Karriere des Borstentiers vom früh domestizierten und später von Hirten gehütetem Nutztier zum Fleisch- und Allegorienlieferanten Nummer eins. Sein Buch ist ein Plädoyer gegen Reinlichkeitsfantasien aller Art, ein Portrait alter und neuer Rassen sowie der Beweis, dass das Schwein dem Menschen in Komplexität und Widersprüchlichkeit in nichts nachsteht.

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In eigener Sache

Wir sagen
"Hallo, Literarische Gesellschaft Ruhr" und
"Danke, Alfred und Claire Pott-Stiftung"!

Gute Neuigkeiten für unsere gemeinsam mit Schreibheft-Herausgeber Norbert Wehr organisierte Reihe
LITERATUR:LITERATUR! >>>

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2015

Das ist eine tolle Entscheidung und freut uns riesig :
Navid Kermani erhält den diesjährigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Wir gratulieren herzlich, stoßen auf ihn an und sind jetzt schon gespannt auf seine Rede in der Frankfurter Paulskirche im Oktober!

Im Rahmen des "Literarischen Salon" ist Kermani am 2. September (mit Fadhil-al-Azzawi und Claus Leggewie) und am 2. Dezember (mit Michael Lentz und Claus Leggewie) wieder unser Gast.

Zur Homepage von Navid Kermani

Kürzlich bei proust zu Gast...

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