„Es gibt Geschäfte, da möchte man sich niederlassen und gar nicht mehr nach Hause gehen! So ein Laden ist Proust in Essen."
Coolibri

Herzlich Willkommen zu unseren Veranstaltungen im 2. Halbjahr:

November 2014
Freitag, 28. November 2014 | 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

LEIDER AUSVERKAUFT!
"Landwirtschaftliches Feuilleton, unplugged II"

Ein heiterer November-Abend, diesmal mit tierischem Schwerpunkt, mit Bauer Dirksen und dem... mehr...

Dezember 2014
Donnerstag, 04. Dezember 2014 | 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Wolfgang Kleber: Brooklyn - Strange Beauty

Mit seinen Schwarz-Weiß Aufnahmen von Brooklyn fand der Essener Fotograf Wolfgang Kleber zurück zu... mehr...

Freitag, 05. Dezember 2014 | 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

Esther Kinsky: Am Fluß
Moderation: Norbert Wehr

Alte Fabriken, ärmliche Häuser, aber auch unverhoffte Streifen von Wildnis: eine Landschaft an der... mehr...

Jetzt neu erschienen:

Über die Kraft der Musik

 

Daniel Barenboim und der Literaturwissenschaftler Edward Said (gest. 2003) gründeten 1999 in Weimar das West-Eastern Divan Orchestra - im Geist von Goethes Verneigung vor Hafis’ Lyrik: »Gottes ist der Orient! / Gottes ist der Occident! / Nord- und südliches Gelände / Ruht im Frieden seiner Hände.« Junge israelische und arabische Musiker spielen seitdem gemeinsam in diesem hoch berühmten Ensemble unter Barenboims Leitung in aller Welt. Das Orchester ist zu einem lebendigen Symbol des möglichen Friedens, der Toleranz und der Verständigung geworden, »die kleine Utopie in einer Welt harscher Realitäten«, wie die Financial Times schrieb. Der Geiger Georges Yammine war von Anfang auch mit seiner Kamera dabei: »Wir können mit ein paar Noten die Welt nicht ändern - es ist spannend, das wir nur ein Symbol sein können, aber das ist schon sehr viel.« Demnächst öffnet die Barenboim-Said Akademie in Berlin ihre Tore: Junge Musiker aus dem Nahen Osten werden hier in der humanistischen Tradition des Orchesters ausgebildet. Daniel Barenboim: »Man kann die Akademie als unerhörten Versuch verstehen, mit den Mitteln der Musik eine politische Entwicklung zu befördern, an deren Ende gegenseitiges Verständnis steht. Musik ist eine universale Sprache, und Feindschaft gehört nicht zu ihrem Wortschatz.«

Georges Yammine
Funkelnde Hoffnung
Das West-Eastern Diwan Orchestra und die Kraft der Musik

Corso Verlag 2014, 128 S., ca. 95 Fotografien, gebunden mit Schutzumschlag,17 x 25 cm. Zweisprachige Ausgabe (dt./engl.), € 28,-

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Fotoausstellung KH.W. Steckelings: "Pina Bausch backstage"

Pina Bausch backstage“
Fotografien von KH. W. Steckelings

Ausstellung 30.10. 2014 – 20.11. 2014

Vor 40 Jahren – zur Spielzeit 1973/74 – übernahm Pina Bausch (1940-2009) die Tanzabteilung der Wuppertaler Bühnen und löste mit ihren Produktionen bald heftige Kontroversen aus. Wer klassisches Ballet erwartete, sah sich plötzlich mit einem theatralen Spiel konfrontiert, wobei die Tänzer auch sprachen, sangen, lachten und weinten. Das Publikum war gespalten: Die einen verließen Türe knallend die Vorstellung, die anderen waren hingerissen; in der Presse brach ein Sturm los. Mit ihrer Gruppe emanzipierte Pina Bausch den Tanz und machte aus ihm eine eigene, neue Form des Theaters. Dies war eine Revolution, die bald ein weltweites Echo hervorrief und den Tanz international neu definierte.

Ein Zeuge der ersten Stunde war der Filmemacher und Fotograf KH. W. Steckelings. Pina Bausch lud ihn ein, ihre Compagnie bei den Proben und in den Pausen mit der Kamera zu begleiten. Steckelings tat dies mit größter Unauffälligkeit und intimer Empathie: Die Tänzer nahmen seine Anwesenheit augenscheinlich kaum wahr; nichts an seinen Aufnahmen wirkt irgendwie gestellt oder gekünstelt. Der Betrachter fühlt sich direkt hineinversetzt in den künstlerischen Prozeß jener Anfangsjahre, als Pina Bausch und ihre Gruppe neue tänzerische Ausdrucksformen entwickelten. Mehr noch: Steckelings hatte seinerseits den Blick des Choreografen, der in den zufälligen Konstellationen der Übungsarbeit das Bild zu sehen vermochte. So sind seine Fotos mehr als nur Dokumente aus der Anfangszeit von Pina Bausch, sondern Werke von eigenem künstlerischem Rang – eine Entdeckung!

Eine Auswahl dieser Bilder von KH.W. Steckelings ist jetzt bei Proust zu sehen.


Foto: Clemens HölterKH. W. Steckelings, geboren 1930 in Berlin-Dahlem, kam mit drei Jahren nach Wuppertal. Er absolvierte eine Ausbildung zum Industrie-Kaufmann und zum Textil-Ingenieur. Seit Mitte der 1960er Jahre realisierte er zahlreiche Kurz- und Dokumentarfilme, die mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnet wurden. 1974 Hinwendung zur Fotografie. 1987 Berufung in die «Deutsche Gesellschaft für Photographie» (DGPh). Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Passionierte Sammeltätigkeit zur Vor- und Frühgeschichte der Fotografie und des Films, Mitbegründer des Museums «Camera obscura» zur Vorgeschichte des Films im Wasserturm Mühlheim/Ruhr, das seit 2006 seine Sammlung zeigt. Autor eines umfassenden Werks zur Geschichte der Lithophanie vom 18. bis 20. Jahrhundert («Leuchtender Stein», Dresden 2014). KH. W. Steckelings lebt in Wuppertal.

Die Buchhandlung Proust und der Nimbus Verlag laden herzlich ein!

KH. W. Steckelings: Pina Bausch backstage
Fotografien

Mit einem Vorwort von Salomon Bausch sowie einem Essay von Nora und Stefan Koldehoff.
Texte in Deutsch und Englisch.
Nimbus Verlag 2014, 184 S., 36 Euro

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Kahlschlag im Museum Folkwang

Tobia Bezzola, Direktor des Museums, verfügt das Ende der Reihe „Literatur im Folkwang“.
Norbert Wehr (Schreibheft, Zeitschrift für Literatur) und Beate Scherzer
(Buchhandlung Proust), die Programm-Verantwortlichen von „Literatur im Folkwang“, protestieren gegen Tobia Bezzolas fahrlässigen Umgang mit der traditionsreichen Reihe.

Der Offene Brief an den Direktor des Museum Folkwang v. 29.10.2014

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Dokumentation "AUTORENLESUNGEN IN ESSEN"

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Die Mitteilung an die Presse wg. Einstellung der Reihe LITERATUR IM FOLKWANG v. 4.11.2014

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"Folkwang-Chef Tobia Bezzola setzt Literatur-Reihe vor die Museumstür"; WAZ, 6.11.2014

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"Lieber Kunst kaufen als Dichtung hören", WAZ/NRZ 6.11.2014

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"Stiftung weist Bezzola zurecht", WAZ, 11.11.2014

>>> Mehr über die Geschichte dieser Lesereihe...

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