Mahler: Symphonie Nr.1

 21,50

Gustav Mahler (1860-1911)
Symphonie Nr.1

Minnesota Orchestra, Osmo Vänskä
Klassik Center, BIS, 7.8.2019
Super Audio CD, stereo/multichannel (Hybrid)

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Beschreibung

Die schimmernden Obertöne der Streicher in der Eröffnung von Gustav Mahlers Erster Symphonie erinnern an den schwebenden Frühlingshauch und haben bereits dem Uraufführungspublikum signalisiert, dass hier eine neue Ära des symphonischen Genres eingeläutet wird. Sehr schnell führt Mahler einige Spezifika seiner musikalischen Sprache ein: Naturgeräusche (hier Kuckucksrufe) werden mit quasi-militärischen Fanfaren und chromatischen Streifzügen in den Celli kombiniert, um Mahlers Sicht auf die Symphonie als allumfassende Kunst zu veranschaulichen.

Die Symphonie, die der Komponist ursprünglich mit dem Untertitel »Titan« versehen hatte, ist thematisch weitgehend dem Liederzyklus »Lieder eines fahrenden Gesellen« entlehnt. Mahler bezieht aber auch Elemente der mährischen Volksmusik ein (im zweiten Satz) und zitiert im langsamen dritten Satz eine Moll-Version des Kinderlieds »Bruder Martin« (auch bekannt als »Frère Jacques«). Das Finale entführt den Hörer in eine Welt großer Theatralik, die an die Grand Opera erinnert, bevor er – nach einer Reihe von Fehlstarts – zum heroischen choralartigen Ende der Symphonie gelangt.

»Vänskä hat – nicht unwesentlich – ein bestens disponiertes Orchester auf seiner Seite und eine Tontechnik, durch die alle Subtilitäten mit der nötigen Feinheit vergegenwärtigt werden. So darf es mit diesem Zyklus weitergehen.«
Die ganze Rezension lesen bei → Fono Forum, Januar 2020


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