Lettre International 121 La Vie

 17,00

Lettre International
Europas Kultur-Zeitung
Heft 121:  La Vie
30 Jahre!
186 Seiten, € 17,00

Beschreibung

100 Autoren und Künstler aus aller Welt haben zu dem 188 Seiten umfassenden Jubiläumsheft von Lettre International beigetragen.
Tobias Rehberger, Träger des „Goldenen Löwen“ der Biennale Venedig 2010, bringt das Heft mit einem spektakulären Titelbild in Schwung: Eine grenz- und kulturüberschreitende Aktualisierung des sozialistischen „Bruderkusses“ zwischen Leonid Breschnew und Erich Honecker von 1979.
Fünfzig weitere Künstler, darunter Robert Longo und Lawrence Weiner, Miquel Barceló, Ai Weiwei, Shang Yang, Dieter Appelt, Barbara Breitenfellner, Martin Assig, Gunter Rambow, Hans Hansen, Mark Lammert, Valérie Favre, Daniel Schwartz, Max Grüter, Jan Fabre, Juan Manuel Castro Prieto, Cristina García Rodero, Konstantin Skotnikov, Gueorgui Pinkhassov, Quentin Bertoux, Denis Dailleux, François Fontaine, Dodi Reifenberg, Ayumi Tanaka, Minoo Emami, Ewa Einhorn und viele andere sind mit Zeichnungen, Malereien, Collagen, Photographien dabei.

Es erwarten Sie: Hintergrundanalysen, Essays, Plädoyers, Bekenntnisse, Meditationen, Tiefengespräche zu hochaktuellen Themen: Eine Geschichte der Neugier. Tierische Intelligenz. Glanz und Elend des Zeitungsjournalismus. Nachrichtenbusiness in digitalen Zeiten. Eine kurze Geschichte von ARTE. Geschlechterturbulenzen. Fragile Territorien des Begehrens. Tropischer Surrealismus. Die Pornographie in unserem Leben. Zivilisationsdiagnosen. Die Suche nach dem Ereignis. Zeiterfahrungen. Kunst und Menschlichkeit. Kunst und Käuflichkeit. Kunst und Mode. Einsamer Ruhm. Japanische Holzschnitte. Der Bruch zwischen Stalin und Tito. Geschichten aus Chinas Gefängnissen. Gefechte der Gegenwart. Die Größe Nelson Mandelas. Großprojekte ohne Plan. 1984 und Neurologie. Zwei Geometrien des Gehens. Gangsterpolitik. Österreichische Metaphysik. Ein düsteres Tagebuch von Jean Moulin, dem späteren Leiter der französischen Résistance, aus dem Jahre 1940.

Erstmalig in deutscher Sprache erscheint das Tagebuch des späteren Leiters der französischen Résistance, Jean Moulin, verfaßt im Juni 1940. LETTRE publiziert sein düsteres Protokoll über die erste Konfrontation als Präfekt von Chartres mit den Befehlshabern der Wehrmacht. Ein Dokument der nazistischen Arroganz, der Erniedrigungs- und Gewaltpraktiken der deutschen Besatzer. Moulin wurde nach seiner Ergreifung durch die Gestapo 1943 vom „Schlächter von Lyon“, Klaus Barbie, entsetzlich gefoltert, ohne seine Geheimnisse preiszugeben. Er verendete kurz darauf in einem Zug, der ihn in ein deutsches KZ transportieren sollte. Es wurde von seiner Schwester Laure versteckt und nach Kriegsende ausgegraben. Erstaunlicherweise wurde dieses Zeugnis der Schlüsselfigur der französischen „Armee der Schatten“ bislang nie auf Deutsch veröffentlicht. LETTRE bringt die deutschsprachige Premiere: Erster Kampf.

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