J. D. Vance, Hillbilly-Elegie

 22,00

J. D. Vance
Hillbilly-Elegie
Die Geschichte meiner Familie und einer Gesellschaft in der Krise.
Übersetzt von Gregor Hens
Ullstein Verlag, geb., 302 Seiten
€ 22,00

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Beschreibung

Armut und Chaos, Hilflosigkeit und Gewalt, Drogen und Alkohol: Genau in diesem Teufelskreis befinden sich viele weiße Arbeiterfamilien in den USA — entfremdet von der politischen Führung, abgehängt vom Rest der Gesellschaft, anfällig für populistische Parolen. Früher konnten sich die »Hillbillys«, die weißen Fabrikarbeiter, erhoffen, sich zu Wohlstand zu schuften. Doch spätestens gegen Ende des 20sten Jahrhunderts zog der Niedergang der alten Industrien ihre Familien in eine Abwärtsspirale, in der sie bis heute stecken. Vance gelingt es wie keinem anderen, diese ausweglose Situation und die Krise einer ganzen Gesellschaft eindrücklich zu schildern. Sein Buch bewegte Millionen von Lesern in den USA und erklärt nicht zuletzt den Wahltriumph eines Donald Trump.

Seine Großeltern versuchten, mit Fleiß und Mobilität der Armut zu entkommen und sich in der Mitte der Gesellschaft zu etablieren. Doch letztlich war alles vergeblich. J. D. Vance erzählt die Geschichte seiner Familie — eine Geschichte vom Scheitern und von der Resignation einer ganzen Bevölkerungsschicht.

James David Vance, geboren 1984, stammt aus der Industriestadt Middletown im US-Bundesstaat Ohio. Während seiner Jugend erlebte er den wirtschaftlichen Niedergang und den Abstieg der Menschen dort mit, während er in zerrütteten Familienverhältnissen aufwuchs. Später studierte er an der Yale-Universität Jura und arbeitet heute als Investor. Sein im Sommer 2016 veröffentlichtes Buch „Hillbilly Elegy“ wurde ein überwältigender Erfolg. Vance lebt in San Francisco.

Gregor Hens, geboren 1965 in Köln, studierte Anglistik, Germanistik und Sprachwissenschaft an der Universität Bonn und in den Vereinigten Staaten. 1995 wurde er in Berkeley promoviert und lehrte bis 2012 an der Ohio State University. Heute wohnt er in Berlin. Neben seiner schriftstellerischen Arbeit ist er als Übersetzer tätig; unter anderem übersetzte er Leonard Cohen, Jonathan Letham und George Packer.

„Das wichtigste politische Buch des Jahres“ Süddeutsche Zeitung

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