Iveta Apkalna – Triptychon

 34,90

Triptychon
Mit Werken von Peteris Vasks (geb. 1946),
Johann Sebastian Bach (1685-1750),
Franz Liszt (1811-1886)
Iveta Apkalna / Schwarz & Klais-Orgel der Konzertkirche Neubrandenburg
Edel, Berlin, 27.8.2021

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Beschreibung

Iveta Apkalna – Triptychon

Mit Triptychon spannt die Konzertorganistin Iveta Apkalna einen Bogen über drei Jahrhunderte und drei Konfessionen an einer Orgel: Johann Sebastian Bach, Franz Liszt und Pēteris Vasks erklingen an der von ihr mitentwickelten, inaugurierten und nun erstmals eingespielten Orgel der Konzertkirche Neubrandenburg.

Der Kontrast könnte nicht größer sein: der natur-spirituelle Pfarrerssohn Vasks, der protestantische Musik-Monolith Bach und der von Groupies umschwärmte Salonlöwe und spätberufene Abt Liszt. Die Werke dieser so unterschiedlichen Komponisten an einer Orgel spielen zu können, ist keine Selbstverständlichkeit. Die ehemalige Marienkirche in Neubrandenburg, die 2001 profaniert und zur Konzertkirche umgewandelt wurde, erhielt 2017 dank der großzügigen Stiftung des Unternehmers Günther Weber eine Orgel. Für den Bau beauftragt wurden die alteingesessenen Orgelbau-Werkstätten Klais (Bonn) und Schuke (Berlin). »Die Konzertkirche in Neubrandenburg verfügt über eine sehr eigene, besondere Akustik, die wir Orgelbauer sehr schätzen«, so die beiden Orgelbauer Philipp Klais und Martin Schwarz. Der Saal hat eine ideale Kombination aus Klarheit und Nachhallzeit. Diese akustische Eigenschaft war der Ausgangspunkt bei der Entwicklung des klanglichen Konzepts. Es entstand in enger Kooperation zwischen den beiden Orgelbauwerkstätten in Abstimmung mit Iveta Apkalna, die Günther Weber als künstlerische Beraterin hinzugebeten hatte. Mit insgesamt 2852 Pfeifen, die zwischen 8 Millimeter und fast 7 Meter hoch sind, besitzt die Orgel 70 Register. Im Prospekt, dem sichtbaren Teil des Instruments, stehen insgesamt 65 Pfeifen: 45 Metallpfeifen in der Front und 20 Holzpfeifen in den Seitenprospekten. Iveta Apkalna ist begeistert: »Die Orgel klingt unglaublich warm, samtig und rund. Und sie gibt dem Organisten durch ihre klar definierten 70 Register alle Möglichkeiten, ob solo oder mit Orchester, vom Frühbarock über romantische Literatur bis hin zur Moderne. Durch den umfassenden Prozess und die intensive, freundschaftliche Zusammenarbeit mit den beiden Orgelbauern Philipp Klais und Martin Schwarz sowie dem Stifter Günther Weber ist diese Orgel wirklich zu einer persönlichen Liebesgeschichte geworden.«


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