Diana Damrau: Vier letzte Lieder

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Richard Strauss (1864-1949)
Vier letzte Lieder

Diana Damrau, Helmut Deutsch,
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks,
Mariss Jansons

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Beschreibung

Vier letzte Lieder
Diana Damrau, Helmut Deutsch, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons

Wenn es einen Komponisten gibt, der die Sopranistin Diana Damrau schon sehr lange begleitet, dann ist es Richard Strauss. In Interviews wird die Künstlerin nie müde, von seinen Vokalwerken zu schwärmen, die sie schon ganz zu Anfang ihrer Karriere für sich entdeckte und deren geradezu magische Verbindung zwischen Musik, Stimme und Sprache für sie immer wieder eine besondere Erfahrung ist. Nach einer Reihe von Produktionen des italienischen Belcanto oder der französischen Grand Opéra wendet sie sich nun dem Strauss’schen Liederkosmos zu – neben einer Auswahl des Klavierliedschaffens zusammen mit dem renommierten Pianisten Helmut Deutsch stehen die Vier letzten Lieder auf dem Programm. Die Aufnahmen entstanden in Zusammenarbeit mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons und gehören zu den letzten musikalischen Zeugnissen, die der erst kürzlich verstorbene Stardirigent – der noch im Oktober einen OPUS Klassik für sein Lebenswerk entgegennahm – hinterlässt. Die Hinwendung zu Strauss ist eine Rückkehr, denn schon seit 2010 schmückt ein Album mit Orchersterliedern (Poesie) des letzten großen Romantikers Diana Damraus Diskografie, aufgenommen mit den Münchner Philharmonikern unter Christian Thielemann. Mit dem aktuellen Album nun kostet die Sängerin die einzigartige Weise, mit der der Komponist die weibliche Stimme in das Orchester einbettet, aus: Ganz besonders im Lied Morgen! und den Vier Letzten Liedern – jenem späten, von Lebensherbst-Stimmung geprägten Zyklus nach Gedichten von Eichendorff und Hesse. Die Fülle der Klavierlieder dagegen zeichnet das Bild des Komponisten in den verschiedensten Lebensaltern, der ja selbst auch Ehemann einer berühmten Sopranistin war. Die Auswahl beginnt beim schwärmerischen Opus 10 des 23-Jährigen Strauss und reicht bis zu Vertonungen des reifen Meisters mit jenen Erfahrungen aus seinen berühmten Opern. Für die im schwäbischen Günzburg geborene Diana Damrau, die in Würzburg studierte und den Titel „Bayerische Kammersängerin“ führt, ist das neue Strauss-Album, wie sie selbst sagt, eine Art von innerer Heimkehr, eine sängerische Wiederentdeckung ihrer Muttersprache.


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