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Wir machen das!

Die Buchhandlung Proust ist Mitglied  der Initiative WIR MACHEN DAS. Unter dem Motto „Wir reden nicht über Flüchtlinge, sondern mit ihnen“, hat sich ein wachsendes bundesweites Bündnis von Neuankömmlingen und Einheimischen gebildet, das sich aktiv für eine Kultur der Teilhabe und der selbstbestimmten Gestaltung unserer Gesellschaft einsetzt. Uns alle verbindet das gemeinsame Ziel, der Herausforderung weltweiter Migration mit Menschlichkeit und Sachverstand zu begegnen.

Viele von uns wünschen sich Räume, in denen die Menschen, die hierher gekommen sind, und wir uns kennenlernen können. Viele unserer Freunde und Bekannte und die meisten geflohenen Menschen, wollen genau das, wissen aber nicht, wie und wo.

Und hier kommen Buchhandlungen ins Spiel. Sie sind wie dafür geschaffen, ihre Räume zu öffnen. Menschen, die in Buchhandlungen gehen, wollen Geschichten von anderen Menschen entdecken, und Buchhändlerinnen und Buchhändler haben die Vermittlung der Geschichten anderer Menschen zu ihrem Beruf gemacht. Es könnte also nicht besser sein.

Am 19. September findet eine erste Veranstaltung bei Proust statt, wo in einer Atmosphäre des offenen und freundlichen Austauschs ein moderiertes Gespräch zwischen den Neuangekommenen und Ihnen in unseren Räumen stattfinden soll.

F. GoosenDie Moderation hat der Schriftsteller Frank Goosen übernommen. Zugesagt haben u.a. bereits das Ehepaar Bita und Khalil Kermani vom Kultur- und Hilfswerk Avicenna in Köln, die von ihrer aktuellen Arbeit auf Lesbos und in Idomeni berichten werden, sowie  der interkulturelle Frauenchor des Flüchtlingsheims Tiegelstraße, „Die Brücken“, unter der Projektleitung von Lesley Olson.

Wir laden herzlich ein!

Eintritt: € 5,-   Wir bitten um Kartenreservierung!

 

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit  Wir machen das

     „Die Abschreckungspolitik, die auf die Abschottung Europas setzt, ist gescheitert. Abschottung verursacht enorme ökonomische Kosten. Sie befördert Gewalt und Kriminalität. Sie verschärft soziale Spannungen und hat hohe soziale Kosten zur Folge. Die Erfahrung mit legalisierten Migrationsprozessen zeigt, dass die mit Zuwanderung assoziierten Probleme zu einem Großteil auf die Kriminalisierung der Migration und nicht die Migration selbst zurückzuführen sind. Zudem hat die europäische Politik der Abschottung zu viele Menschenleben gekostet. Sie ist ethisch unerträglich.“    Aus der Agenda WIR MACHEN DAS

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