Lade Veranstaltungen

 

DIALOGE
Eine Reihe der Literarischen Gesellschaft Ruhr
in Kooperation mit der Literarischen Gesellschaft Köln,
Schreibheft, Zeitschrift für Literatur
und Buchhandlung Proust


 

 

Thomas Meinecke im Gespräch mit der Schauspielerin Esther Hausmann

Thomas Meineckes vorläufig letzter Roman, Selbst aus dem Jahr 2016, war ein „Liebesroman“, genauer: ein Postgender-Liebesreigen, dessen Figuren auf die Suche geschickt wurden nach Zärtlichkeit jenseits einer von Freud, Foucault und Butler als Gefängnis geschilderten Sexualität.

Acht Romane hat Meinecke mittlerweile geschrieben, die alle, wie er selbst sie charakterisiert, „der feministischen Dekonstruktion einer in seiner politischen Schlagseite zunehmend auffällig gewordenen Relation zwischen den beiden verabredeten Geschlechtern verpflichtet sind“. Inwiefern sich in jüngster Zeit in einer sich einerseits ankündigenden, andererseits vehement diskreditierten Auflösung des Binären, dem diese Verhältnisse nach wie vor unterliegen, ein Hoffnungsschimmer abzeichnet, soll das Thema des Gesprächsabends mit Esther Hausmann sein.

Meinecke über Hausmann: „Esther Hausmann als Schauspielerin und Lehrende an der Folkwang-Schule berichtete mir in dieser Hinsicht von aufschlussreichen Begegnungen und Erfahrungen mit jungen Studierenden. Ich freue mich besonders mit ihr darüber zu reden. (Esther und ich wurden, von unseren miteinander befreundeten Müttern so geplant, nur wenige Tage nacheinander geboren.)“

Thomas Meinecke, geb. 1955 in Hamburg, lebt in Berg / bei Eurasburg. Schriftsteller, Musiker, DJ und Mitbegründer der Band F.S.K.
Meinecke ist Autor der Romane (zuletzt) Jungfrau (2008), Lookalikes (2001) und Selbst (2016).
Foto: Suhrkamp Verlag/Wolfgang Lückel

Esther Hausmann, geb. in Hamburg, lebt in Essen. Schauspielerin, Sprecherin für Hörspiele und den Rundfunk; Professorin für Praktische Theaterarbeit an der Folkwang Universität der Künste, Essen.

Eintritt: € 10,- / erm. € 7,-

Karten: Karten sind in der Buchhandlung Proust erhältlich.
Vorbestellte und reservierte Karten müssen spätestens 2 Tage vor der Veranstaltung bei Proust abgeholt werden, ansonsten gehen die Karten wieder in den Verkauf.

Eine Kooperationsveranstaltung der Literarischen Gesellschaft Ruhr mit der Literarischen Gesellschaft Köln sowie dem Schreibheft, Zeitschrift für Literatur und der Buchhandlung Proust

Gefördert von der Kunststiftung NRW