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Wir hüpfen vor Glück!

Das LiteraturViertel rund um die Akazienallee wächst!

Nach der Beschriftung der Parkhausfassade im Frühsommer öffnet am 26. September der LeseRaum in der Akazienallee seine Pforten.
Freundlicherweise hat unser neuer Vermieter, die Lianeo Real Estate, ermöglicht, dass die Literarische Gesellschaft Ruhr für kleines Geld und als Übergang (bis es neue Mieter gibt) ein leerstehendes Ladenlokal als Veranstaltungsraum anmieten kann: den ehemaligen Beauty-Laden zwischen der Buchhandlung Proust und dem Parkhaus Akazienallee.

Am Sonntag, 26. September zwischen 13:oo und 17:oo Uhr  wollen wir eine kleine Eröffnung feiern, sozusagen ein spätsommerliches LiteraturViertel-Mini-Fest:
Proust hat an diesem Wahlsonntag geöffnet und feiert dort die erneute Auszeichnung mit dem Deutschen Buchhandelspreis;  auf der Akazienallee zwischen Buchhandlung und LeseRaum gibt es Getränke und Stehtische zum Verweilen und Plaudern, im neuen LeseRaum selbst laden wir Sie und euch zu einem kleinen, abwechslungsreichen Literaturprogramm ein: 
der Premiere von Sarah Jägers neuem Roman Die Nacht so groß wie wir, der Kurzvorstellung von literarischen Sommer- und Herbst-Debüts sowie die Vorstellung der hierzulande noch zu entdeckenden amerikanischen Lyrikerin Mary Ruefle, der das neue Schreibheft. Zeitschrift für Literatur ein Dossier widmet.

Also: erst wählen gehen, dann zu uns kommen,  um Literatur und Kultur zu tanken, danach nach Hause, um Wahlergebnisse zu gucken – was für ein schöner Sonntag!

Alle im LeseRaum vorgestellten Bücher können Sie am Sonntag bei Proust erwerben.  Sarah Jäger wird die Erstausgabe ihres neuen Romans dort ebenfalls signieren.

 

Es treten im LeseRaum Akazienallee auf:

Premierenlesung:
→ Sarah Jäger:
Die Nacht so groß wie wir

Suse, Pavlow, Maja, Tolga und Bo sind enge Freund:innen, seit vielen Jahren. Jetzt wartet endlich das echte Leben auf sie, denn nach diesem Tag und dieser Nacht haben sie ihre Schulzeit hinter sich. Gemeinsam beschließen sie, bis zum nächsten Morgen all das zu erledigen, was sie sich bisher nicht getraut haben. Auf jede:n der Fünf warten offene Rechnungen – und innere Ungeheuer. Die Dinge laufen aus dem Ruder. Und nach dieser Nacht ist nichts mehr, wie es vorher war.

 

 


Premierenlesung: 13.oo Uhr und 15.oo Uhr

Eintritt frei
〈Karten nur bei Proust | Voranmeldung notwenig
Corona: 3G + med. Maske!〉

 

→ Bozena Badura: Bühne für erste Worte
     Neue Literarische Debüts kurz vorgestellt

Es gibt jedes Jahr eine faszinierende Vielfalt an Debüt-Romanen, die es zu entdecken gilt. Debüts haben es auf dem Buchmarkt aber nicht immer leicht. Viele Leser:innen halten an Altbewährtem fest oder bemerken die neuen Stimmen der Literatur gar nicht erst, weil vor allem den kleinen Verlagen oft die finanziellen Mittel fehlen, um die Erstlingswerke ihrer Autor:innen in der literarischen Öffentlichkeit zu positionieren.
Wir haben Bozena Badura, freie Literaturwissenschaftlerin und -kritikerin sowie Mitglied des Literaturblogs Das Debüt, gebeten, uns und euch bei der Orientierung im Labyrinth der literarischen Debüts dieses Sommers mit sachkundigem Urteil zu helfen.
Also, Bozena? Welche neuen Debüt-Romane dürfen wir nicht verpassen?

 


Debüt-Vorstellungen: 14.3o Uhr und 16.oo Uhr

Eintritt frei
〈Karten nur bei Proust | Voranmeldung notwenig
Corona: 3G + med. Maske!〉

 

 

→ Renate Heuser und Beate Scherzer lesen:
     Mary Ruefle, Die Natur der Dinge.
     Vorstellung der Autorin: Norbert Wehr

Mary Ruefle, geboren 1952 in McKeesport, Pennsylvania, in eine mehrfach prämierte US-amerikanische Lyrikerin und Essayistin. 2020 stand sie auf der Shortlist des Pulitzer Prize, ihr jüngster Lyrikband war nominiert für den National Book Award in Poetry. Ruefle hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Award in Literatur from the American Academy of Arts and Letters sowie ein Guggenheim Fellowship. Im neuen Schreibheft findet sich das Dossier Weisse Schatten mit Texten von und über Mary Rüfle.  Ruefle lebt in Bennington, Vermont und besitzt keinen Computer.

„Was mich an Mary Ruefles gesamten Werk so tief berührt, ist ihr von einer Poesie der offensichtlichen Tatsachen durchstrahltes, nie abreißendes Staunen über die Schöpfung.“
Clemens J. Setz

 

Lesung: 14.oo Uhr und 16.3o Uhr
Eintritt frei
〈Karten nur bei Proust | Voranmeldung notwenig

Corona: 3G + med. Maske!〉

 

→ Buchvorstellung
     Menschen:
     Im Fadenkreuz des Rechten Terrors

Rechter Terror richtet sich oft gegen Einzelne – aber er soll uns alle treffen. Nichts zeigt das besser als die Porträts der Menschen in diesem Buch. Sie alle wurden von Rechtsextremen als Gegner markiert und auf sogenannte „Feindeslisten“ gesetzt: Lehrerinnen, Künstler,
Wissenschaftler, Politikerinnen, Journalisten. In erster Linie aber
Menschen.
Sie sind wie Du und ich. Sie haben Träume, Wünsche, eine Vergangenheit.
Rechtsextreme haben diese Menschen als Ziele ins Fadenkreuz genommen, weil sie für eine Gesellschaft stehen, die jene auslöschen, vernichten wollen.

Der Herausgeber David Schraven (CORRECTIV) stellt das Buch und das zugehörige Projekt vor. Was macht das Buch so einzigartig? Was waren die Schwierigkeiten und warum ist dieses Buch so verdammt wichtig?

Buchvorstellung: 15.30 Uhr
Eintritt frei
〈Karten bei Proust und CORRECTIV | Voranmeldung notwenig
Corona: 3G + med. Maske!〉

 

Der Eintritt ist frei.

Die Zeitangaben sind vorläufig, bitte beachten Sie mögliche Verschiebungen am Sonntag.
Eintrittskarten für die einzelnen Programmpunkte gibt es ausschließlich bei Proust nach Voranmeldung. Bitte nennen Sie uns die Veranstaltung (+Uhrzeit), die Sie besuchen möchten!
Zutritt in den LeseRaum nur mit Eintrittskarte und entsprechend den gültigen Corona-Regeln (3G und mediz. Maske).

Wir freuen uns auf Sie!

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Ruhr, des Schreibheft. Zeitschrift für Literatur, CORRECTIV und der Buchhandlung Proust.

 

 

 

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