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Die Literarische Gesellschaft Ruhr lädt ein:

Cécile Wajsbrot hat seit ihrem literarischen Debut im Jahr 1982 zahlreiche Romane, Erzählbände, wissenschaftliche Essays und literarische Übersetzungen (u.a. von Peter Kurzeck) veröffentlicht. Zuletzt, im Jahr 2024, erschienen sowohl ihre gesammelten Essays als auch ihr jüngster Roman, Plein ciel, der seit Februar 2026 unter dem Titel Offener Himmel auch in deutscher Übersetzung von Holger Fock und Sabine Müller vorliegt.

Der Roman handelt vom Fliegen, vom Fallen und von Flugwesen aller Art. In die vielstimmige Erzählung eingewoben ist zunächst der Menschheitstraum vom Fliegen. Wovon träumen wir, wenn wir vom Fliegen träumen? Falls wir vom Fliegen träumen? Tatsächlich fliegt zumindest eine der Figuren des Romans überhaupt nicht gerne. Sie hat Angst vor Flugreisen und zieht dem Flugzeug bei weitem das Reisen mit der Bahn vor. Fliegen als Albtraum, als Schatten der Vergangenheit, als das traumatische Erlebnis eines Kindes, dem ein geliebter Mensch – in diesem Fall durch einen mysteriösen Flugzeugabsturz – genommen wurde.

Der Roman verarbeitet auf diese Weise Themen und Strukturen, die Wajsbrots Werk, das im Spannungsfeld von Sprach- und Geschichtserfahrung angesiedelt ist, insgesamt prägen. Besonders eindrücklich ist dabei einmal mehr die erzählerische Stimmenvielfalt, durch die hier dem Albtraum vom Fallen Lichtgestalten mit und ohne Flügeln entgegentreten.

Diese Stimmenvielfalt wollen Stephanie Bung und Veronika Stritzke im Gespräch mit Cécile Wajsbrot hervorheben und sie in einer zweisprachigen gemeinsamen Lesung zu Gehör bringen.

 

Karten in der Buchhandlung Proust

Eintritt: 15,- Euro

 

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Ruhr im Rahmen von LITERATUR: LITERATUR! in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen.

Gefördert von der Alfred und Claire Pott-Stiftung

 

Foto: Privat

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