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Eröffnung des Festivals LITERATÜRK

 

Wenn Schmerz übermächtig wird.
Iris leidet unter physischen Schmerzen, der Spätfolge eines Attentats in Jerusalem. Aber da ist auch ihr innerer Schmerz, den sie nie überwunden hat: die Enttäuschung darüber, dass ihre Jugendliebe sie damals Hals über Kopf verließ. Als sie ihn, der mittlerweile ausgerechnet Schmerztherapeut ist, im Krankenhaus wiedersieht, steht ihr Leben Kopf. Sie ist hin und her gerissen, zwischen ihm und ihrer Familie, zwischen der Vergangenheit und Gegenwart. Kann man verlorene Zeit zurückholen? Kann es in der Mitte des Lebens einen Neuanfang geben? Shalev führt uns in das komplexe Innenleben einer 45-jährigen Frau und Mutter. In ihrem Roman „Schmerz“ behandelt sie den Nahost-Konflikt sehr viel direkter als in ihren früheren Werken.

Zeruya Shalev, 1959 in einem Kibbuz am See Genezareth geboren, studierte Bibelwissenschaften und lebt mit ihrer Familie in Jerusalem. Ihre vielfach ausgezeichnete Trilogie über die moderne Liebe – «Liebesleben», «Mann und Frau», «Späte Familie» – wurde in über zwanzig Sprachen übertragen. Zeruya Shalev gehört zu den bedeutendsten Erzählerinnen unserer Zeit.

Moderation & Übersetzung: Gila Lustiger, Autorin und erste Stadtschreiberin Ruhr

Lesung des deutschen Textes: Maria Schrader, Schauspielerin

Musik: Beril Sun/Essen (Violine-Solo)

Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Essen, Franz-Josef Britz

Eintritt: € 8,-

Karten: VVK im Filmstudio im Glückaufhaus (täglich ab 15:00 Uhr)

Eine Veranstaltung von LITERATÜRK in Kooperation mit der Buchhandlung Proust

 

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