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Unsere Gäste:

Ulrike Guérot, Universitätsprofessorin für Europapolitik und Demokratieforschung an die Donau-Universität Krems, mit ihrem Buch Der neue Bürgerkrieg. Das offenen Europa und seine Feinde,

Felix Ekart, Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie der Universität Rostock mit seinem Buch Wir können uns ändern. Gesellschaftlicher Wandel jenseits von Kapitalismuskritik und Revolution  sowie

Jens Dirksen, Kulturchef der WAZ

Moderation: Christian Rabhansl , Deutschlandfunk Kultur

Europa steckt tief in der Krise. Die von den Rechtspopulisten angestrebte Rückkehr zu nationalstaatlicher Konkurrenz kann nicht die Lösung sein. Ulrike Guérot plädiert in ihrer Streitschrift Der neue Bürgerkrieg. Das offenen Europa und seine Feinde für einen radikalen Neuanfang: Dem gemeinsamen Markt und der gemeinsamen Währung muss endlich eine gemeinsame europäische Demokratie folgen. Nur so können wir das weltoffene Europa bewahren, das die Mehrheit der Europäer nach wie vor will.
Aber:
Warum fallen uns Veränderungen so schwer? Warum gelingt die Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft nicht? Scheitern wir mit unseren Vorsätzen an unseren Genen? Oder ist der Kapitalismus an allem schuld?
Wer verstehen will, was Mensch und Gesellschaft antreibt, was Wandel ermöglicht oder blockiert, darf nicht bei Hirnforschung oder Fragen der Bildung stehen bleiben. Viel wichtiger ist es, menschliches Verhalten in all seinen Facetten zu beleuchten – und das ist in hohem Maße emotional gesteuert, von Eigennutzen getragen oder von kulturellen Werten geprägt. Felix Ekardt liefert in seinem Buch Wir können uns ändern. Gesellschaftlicher Wandel jenseits von Kapitalismuskritik und Revolution eine kompakte und innovative Analyse zum Thema »Wandel und Veränderung«. Indem er die Erkenntnisse aus zahlreichen Forschungsrichtungen zusammenführt, legt er nicht nur den Grundstein für ein besseres Verständnis von Wandel – das Buch zeigt auch auf, wie wir ihn tatsächlich herbeiführen können.

Ulrike Guérot, Jahrgang 1964, Politikwissenschaftlerin, Gründerin und Direktorin des European Democracy Labs an der European School of Governance in Berlin und seit 2016 Professorin und Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems/Österreich.
Felix Ekardt ist Gründer und Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik in Leipzig und Berlin. Die Forschungsschwerpunkte sind Fragen der humanwissenschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung. Der Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Universität Rostock ist Autor in überregionalen Tageszeitungen und Gesprächspartner in Radio und TV.

Eintritt: € 8,-

Kartenvorverkauf:
TicketCenter der Theater und Philharmonie Essen, II. Hagen 2, 45127 Essen, Tel.: 0201/81 22-200 und
Buchhandlung Proust, Am Handelshof 1, 45127 Essen, Tel. 0201/ 839 68 40
(bei Proust reservierte Karten bitte bis 2 Tage vor der Veranstaltung abholen)

 

In der Reihe Lesart 
– einer gemeinsamen Veranstaltung von Deutschlandfunk Kultur, der Buchhandlung Proust, dem Schauspiel Essen und der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) – diskutieren die Podiumsgäste aktuelle Sachbuch-Neuerscheinungen.
Lesart wird vom Deutschlandfunk Kultur 6 x im Jahr in Essen aufgezeichnet und am jeweils folgenden Samstag im Rundfunk gesendet.