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Wir laden ein zur letzten Veranstaltung des Jahres 2017 bei Proust, für uns wie jedes Jahr einer der Höhepunkte unseres Programms:

“Wheeling and Dealing”

Matthias Nadolny – tenorsaxophon

Stefan Bauer – vibraphon

Christian Ramond – bass

Drori Mondlak – drums

Zu seinem diesjährigen JazzAdvent bei Proust erfüllt sich der New Yorker Vibraphonist Stefan Bauer – seit der Proust-Eröffnung im Jahr 2005 jährlich mit wechselnden Musikern unser Gast – einen besonderen Wunsch: Er bringt alte und neue musikalische Weggefährten erstmalig in dieser Konstellation zusammen.

Foto: Jörg Stanko

Tenorsaxophonist Matthias Nadolny gehört mit unverwechselbar ausdrucksvollem Ton und musikalischem Vokabular zur ersten Riege der grossen Individualisten dieses Instrumentes. Seit Jahrzehnten ist Nadolny einer breiteren Öffentlichkeit bekannt durch seine Zusammenarbeit vor allem mit dem künstlerischen Leiter der Bremer “Jazz Ahead”, Trompeter Uli Beckerhoff, mit dem unlaengst verstorbenen britischen Pianisten John Taylor, mit der europäischen Stimme, Norma Winstone, und auch seinem hochgeschätzten Duo mit Bassist Gunnar Pluemer. Folgerichtig erhielt Nadolny letztes Jahr den “Preis der deutschen Schallplattenkritik” für seine Duo-CD mit dem Pianisten Bob Degen.

Foto: Engstfeld-Weiss.de

Der Kölner Bassist Christian Ramond gehört zu den gefragtesten Bassisten Europas. Da praktisch jeder zeitgenoessische Jazzmusiker früher oder später mit Ramond spielt, liest sich dessen umfangreiche Diskografie wie ein “who-is-who” der europäischen Szene. Dabei zeigen bekannte Namen aus weit entlegenen musikalischen Kreisen, dass diesem gefragten Musiker offenbar keine stilistischen Grenzen gesetzt sind.

Drummer Drori Mondlak ist seit seiner Ankunft in Koeln vor allem durch seine Zusammenarbeit mit der Altsaxophonistin der WDR Big Band, Karolina Strassmayer, und der Organistin Barbara Dennerlein bekannt, ferner auch der mit Lee Konitz und Nicolas Simeon. Die Liste seiner New Yorker Kooperationen weist viele bekannte Namen der Jazzgeschichte auf, so u.a. Frank Foster, Joe Williams, Don Friedman, Ernestine Anderson, Lew Tabackin, Chris Potter, u.v.a.. Mondlak bringt seine umfangreiche Kenntnis der Jazztradition und seinen ausgepraegten Farbsinn auf interessante Weise in zeitgenoessische musikalische Zusammenhänge ein.

Vibraphonist Stefan Bauer versteht sich als instrumentaler und kompositorischer Erzähler, der vor vielen Jahren das Privileg hatte, mit dem kanadischen Trompeter Kenny Wheeler eine CD aufzunehmen. Jahrzehnte in London ansässig, spielten Taylor und Winstone eine wichtige Rolle in Wheelers Klangwelt (u.a. wunderbar repraesentiert durch ihr Trio “Azimuth” auf ECM). Der Akzent dieses Abends wird auf Kommunikation, Stimmung, Klang und Ästhetik einer Musikergeneration liegen, auf die nicht zuletzt Kenny Wheelers Musiksprache grossen Einfluss hatte.

Wir dürfen gespannt sein auf eigenwillige Interpretationen einiger von Wheelers bekanntesten Kompositionen, angereichert und kontrastiert durch eigene Erfahrungen und Kompositionen dieser vier erfahrenen Musiker.

Eintritt: € 20,-

Karten: Die Veranstaltung ist ausverkauft!
Vorbestellte und reservierte Karten müssen spätestens zwei Tage vor der Veranstaltung bei Proust abgeholt sein, ansonsten gehen die Karten wieder in den Verkauf.

Wir laden Sie wie in jedem Jahr herzlich ein – überraschen Sie die Musiker (und uns!) mit selbstgebackenem Advents-Gebäck!