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KORRESPONDENZEN –
Wissenschaft und Gesellschaft im Dialog


Christoph Marx stellt sein Buch „Mugabe –  Ein afrikanischer Tyrann“ vor.

Kaum ein afrikanischer Politiker polarisiert so sehr wie Robert Mugabe. Ungeschönt und anschaulich erzählt Christoph Marx das Leben dieses ebenso intelligenten wie skrupellosen Diktators, der Simbabwe ins Elend stürzte.

Christoph Marx, Mugabe

Während Mugabe im Westen als Prototyp des afrikanischen Despoten gilt, wird er in Afrika trotz seiner jahrzehntelangen Gewaltherrschaft über Simbabwe und der Zerstörung des Landes immer noch erstaunlich positiv gesehen. Doch auch in Europa wurde Mugabe lange als Befreier gepriesen. Die Vorstellung, er sei ein gefallener Revolutionär, hält sich hartnäckig. Christoph Marx zeichnet nun ein neues Bild Mugabes und zeigt, dass dem vermeintlichen Hoffnungsträger von einst von Anfang an jedes Mittel recht war, um seine alles überschattende Machtgier zu stillen.

Christoph Marx ist Professor für Außereuropäische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen.
Er studierte Geschichte und Musikwissenschaft in Freiburg und Grahamstown in Südafrika. 1987 promovierte Christoph Marx in Freiburg bei Ernst Schulin, 1996 folgte die Habilitation bei Wolfgang Reinhard. Er war ab 1996 Privatdozent für neuere und neueste Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, seit 2002 ist er Professor für Außereuropäische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen.
Seine Arbeitsschwerpunkte  sind die Geschichte der Apartheid in Südafrika, die Vergleichende Kolonialgeschichte Afrikas, Nordamerikas und der Karibik, die Geschichte Simbabwes sowie koloniale und nationale Geschichtsmythen in Afrika.  Zuletzt erschienen: „Südafrika – Geschichte und Gegenwart“, Kohlhammer 2012
Foto Robert Mugabe: sabc.co.za

Der Eintritt ist frei.

KORRESPONDENZEN – Wissenschaft und Gesellschaft im Dialog
ist eine gemeinsame Veranstaltungreihe der Buchhandlung Proust WÖRTER + TÖNE, des Evangelischen Studierendenzentrums „die BRÜCKE“ und des Vereins „Bildung und Kultur“