Buchhandlung im Grillo-Theater GmbH

Wie man ein Land in den Abgrund führt

Im Herbst 2008 brach Islands heile Welt zusammen.

Jahrelang hatte das Land seinen Wohlstand mit Krediten

und riskanten Spekulationen finanziert. Nun

war dieses Spiel ausgereizt: Der Staat und die Banken

waren pleite. Einar Már Gudmundsson hat den

plötzlichen Reichtum seiner Landsleute von Anfang

an mit Misstrauen beobachtet. Nun rechnet er in

einer glänzenden Polemik mit ihnen und ihren Idolen

ab. Was sind das für Typen, die Island an windige

Spekulanten verscherbelt haben? Island liegt weit

weg, aber wir sollten genau beobachten, was dort

passiert. Denn die kleine Insel ist das Labor einer

Gesellschaft, die geglaubt hat, sie könne sich von der

Politik verabschieden und ihr Schicksal den Kräften

des Marktes anvertrauen. Das kommt auch uns

bekannt vor. Gudmundssons zornige Abrechnung

liefert die nötigen Argumente gegen alle, die aus

der Krise nichts lernen wollen.


Der Autor:

 

Einar Már Gudmundsson, 1954 in Reykjavík geboren, kehrte nach einem sechsjährigen Aufenthalt in Kopenhagen dorthin zurück. Seine Romane sind in viele Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet worden. Bei Hanser erschienen Engel des Universums (1998) und Fußspuren am Himmel (2001).

 

Die Übersetzerin:
Gudrun M. H. Kloes
, 1949 in Bingen geboren,
ist Theaterwissenschaftlerin und lebt seit 1982 als Übersetzerin,
Schriftstellerin und Deutschlehrerin in Island.

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Das Buch

Einar Már Gudmundsson
Wie man ein Land in den Abgrund führt
Die Geschichte von Islands Ruin

Aus dem Isländischen von Gudrun M. H. Kloes
Ca. 208 Seiten. Gebunden
€ 16,90
ISBN 978-3-446-23510-6

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