Gelesen von Adriana Kocijan und Janin Roeder
Musik: Patrick Beyer
Auf dem Küchentisch inmitten der herrlichen Düfte von Thymian, Lorbeer, Koreander, Milch und Honig erblickt Tita das Licht der Welt. Sie wächst zusammen mit ihren Schwestern, der Hausköchin und ihrer Mutter auf. Sie ist eine junge mexikanische Frau, die das Leben liebt und die Gabe zu kochen von Nacha, der Hausköchin vererbt bekommt. Dann tritt die Liebe in Form von Pedro in Titas Leben. Sie bringt ihr viele bewegte Stunden voller Traurigkeit und Sehnsucht, bis – nach einer scheinbaren Unendlichkeit – beide endlich zusammenfinden.
Zwischen Streit und Versöhnung, Verlust und Wiedersehen wird in der Küche gehackt, zerkleinert, gewaschen, zermahlen und gerührt. Und so manches Mal übertrifft sich Tita in ihrer Kunst, den Gaumen zu verwöhnen.
Zur Lesung reicht Janin Roeder erlesene Pralinés aus eigener Herstellung.
Janin Roeder studierte in der Folkwang-Hochschule Essen Schauspiel, Gesang und Tanz. Nach dem Studium freiberuflich tätig mit ersten Soloprogrammen. Es folgen Arbeiten und Engagements im Stadttheater Konstanz, Casa Nova in Essen, Stadttheater Gießen, Musicaltheater Duisburg „Les Miserables“, Schauspielhaus Düsseldorf, Theater Münster, Oberhausen. Teilnahme an verschiedenen Theaterfestivals wie: Big /Italien, Theaterszene Europa/Köln, Krakau, Meeting Neuer Tanz. 1998 Gründung des freien Ensembles Cantadoras, Lesungen und Hörfunk.
Adriana Kocijan studierte an der Folkwang-Hochschule Essen Schauspiel/Pantomime. Danach folgte eine Weiterbildung in funktionaler Körper- und Stimmarbeit. Es folgten Engagements als Choreographin an den Münchner Kammerspielen/Schauburg, als Tänzerin am Stadttheater Gießen, als Schauspielerin am Schauspielhaus Düsseldorf, als Choreographin am Deutschen Theater Berlin. Sie ist auch als Sprecherin für SWR-Hörspielproduktionen tätig.
Des weiteren folgten Soloarbeiten, Performances und spartenübergreifende Experimente mit unterschiedlichen Künstlern und Kunstgattungen, die auf verschiedenen Festivals zu sehen waren.
Beide konnten Sie zuletzt bei uns mit ihrem Programm „Grenzgänge. Eine Lesung zum Thema Sterben und Tod“ erleben.
Der Folkwängler Patrick Beyer wandelte stets zwischen den Welten. Als
Rockmusiker sozialisiert, studierte er zunächst Philosophie in Essen und Bochum, bildete sich aber musikalisch in vielen Stilistiken schon seit früher Kindheit fort. So lernte er Flamenco bei dem bekannten Gitarristen Bernd Steinmann, setzte sich intensiv mit Jazz auseinander, belegte etliche Meisterkurse an der Klassischen Gitarre bei diversen Größen der Szene und konzertiert mittlerweile europaweit.
Eintritt € 12,- / erm. € 8,-
Um Kartenreservierung wird dringend gebeten!