Aktuelle Termine:
- Mai 2012
- Freitag, 25. Mai 2012 | 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

EIN PORTRÄT DES KÜNSTLERS ALS JUNGER MANN
Friedhelm Rathjen im Gespräch über seine Neu-Übersetzung des Romans von James JoyceMit dieser in Dublin spielenden, autobiographisch gefärbten Coming-of-Age-Geschichte schrieb sich... mehr...
- Juni 2012
- Montag, 11. Juni 2012 | 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

Michael Göring liest aus "Der Seiltänzer"
»Warum hast du diesen Weg eingeschlagen? Was fasziniert dich an der Welt der Riten, der Heiligen... mehr...
- Freitag, 15. Juni 2012 | 18:30 Uhr - 20:00 Uhr

Frauen fallen aus dem Fenster Texte von Daniil Charms rezitiert von Beate Scherzer
Mit Improvisationen von Stefan Keune / Sopranino-, Alt- und Baritonsaxophon "Eine alte Frau... mehr...
Silfra - wer überrascht uns denn da?
Die Silfra-Spalte auf Island liegt an der Nahtstelle zwischen den Kontinentalplatten Amerikas und Europas. Der geheimnisvolle Ort, ein riesiger, mit kristallklarem Wasser gefüllter Graben, zieht jährlich zahllose Taucher an. Denn es heißt, Silfra vermittle ein mit Worten kaum zu beschreibendes Gefühl der Schwerelosigkeit.
Als Sinnbild erscheint der Albumtitel “Silfra” für die Begegnung der US-amerikanischen Geigerin Hilary Hahn mit dem deutschen Klangkünstler und Pianisten Volker Bertelmann alias Hauschka perfekt. Er steht als Metapher für die Begegnung zweier Musiker mit unterschiedlicher Herkunft. Und er symbolisiert die ungezwungene Atmosphäre, in der beide vor mehr als zwei Jahren dieses besondere musikalische Projekt in Angriff nahmen. Zudem entstanden die Aufnahmen zum gemeinsamen Album auf Island.
Es entwickelte sich eine zweijährige musikalische Zusammenarbeit, deren Mittelpunkt die Improvisation bildete. Daraus ist das Album “Silfra” mit 12 Improvisationen in der gemeinsam gefundenen Sprache entstanden, deren schlichte Schönheit und virtuoses Zusammenspiel absolut beeindrucken.
Endlich verläßt eine grandiose Musikerin einmal die ausgetretenen Pfade der Klassik und überrascht uns mit wunderbaren neuen Tönen! Unbedingt kaufen!
Hilary Hahn und Hauschka im Interview
Triller und Wissenschaftssatire: Der Augentäuscher
Ein Roman so barock wie sein Sujet: Mathias Gatza nimmt seine Leser mit auf eine spannende Abenteuerreise in das Dresden des 17. Jahrhunderts. Schon das Personenverzeichnis am Beginn weckt Neugier:
Leopold, geb. 1639 – Setzer
Silvius Schwarz, geb.1653 – Maler
Sophie von Schlosser, geb. 1657 – Mathematikerin
N.N. geb. 1953 – Herausgeber
Letzer, ein Kunsthistoriker auf Hartz IV mit mehreren abgelehnten Dissertationsprojekten (Früchte und Blumen im Spiegel der Facettenaugen eines Schmetterlings bei Eberhard Kaiser), forscht seit 1993 über Silvius Schwarz, von dem nicht bewiesen ist, dass es ihn gab.
Mathias Gatza erzählt in 3 verschiedenen Ebenen:
erstens den Anmerkungen des Herausgebers, der nach und nach 6 Bögen zusammenträgt und auf abenteuerliche Weise an einen Briefroman kommt, zweitens eben jenen 6 Bögen des Setzers Leopold in barocker Sprache und drittens herrlich frech frivolen Briefen zwischen Sophie und Silvius – alle drei Ebenen sind in jeweils anderer Typographie gesetzt, so dass der „Augentäuscher“ auch ein Vergnügen für das Auge ist.
Mathias Gatza, Der Augentäuscher, Roman, Graf Verlag, 382 S., geb., 19,99 €
NEU: DER PROUST-ONLINE-SHOP!
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Wir gratulieren Kurt Flasch!
Der mit 50 000 Euro dotierte Joseph-Breitbach-Preis geht in diesem Jahr an den Schriftsteller Kurt Flasch. Der 82-Jährige sei „einer der urbansten Schriftsteller“ und zugleich ein großer Philosoph und Historiker, begründete die Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz die Wahl.
Spannender als jeder Roman
Das mehrfach preisgekrönte Buch, das die Geschichte des Kongo von der kolonialen Gewaltherrschaft unter Leopold II. über die 32jährige Mobutu-Diktatur bis hinein in die Gegenwart erzählt:
David van Reybrouck, Kongo. Eine Geschichte. Suhrkamp 2012, € 29,95




