Dorothee Oberlinger: Rococo

 20,90

Rococo
Dorothee Oberlinger, Ensemble 1700
Mit Werken von: Gottfried Finger (1655-1730), Georg Friedrich Händel (1685-1759), Johann Gottlieb Janitsch (1708-1763), Johann Gottlieb Graun (1703-1771), Johann Joachim Quantz (1697-1773), Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788), Ernst Gottlieb Baron (1696-1760), Johann Christoph Schultze (1733-1813)

Deutsche Harmonie Mundi, Sony, DDD, 10.3.2017

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Beschreibung

Dorothee Oberlinger & Ensemble 1700: Rococo

1747 wurde im brandenburgischen Potsdam ein kleines Sommerschloss eingeweiht, es sollte auch als eine Art Musentempel Berühmtheit erlangen. Hier versammelten sich bedeutende Komponisten um den flötespielenden Preußenkönig Friedrich II.. Zusammen mit den Musikerkollegen ihres Ensemble 1700 hat Dorothee Oberlinger für ihr neues Album »Rococo – Musique à Sanssouci« Konzerte und Kammermusik von Musikern ausgewählt, die auf das Musikleben in Berlin und Potsdam erheblichen Einfluss ausübten. Dazu gehören der Flötenlehrer des Monarchen, Johann Joachim Quantz, der in der Hofkapelle als Cembalist wirkende Bach-Sohn Carl Philipp Emanuel sowie der als Konzertmeister angestellte Johann Gottlieb Graun. Zudem erklingen Werke für Blockflöte u. a. von Georg Friedrich Händel und Gottfried Finger, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Berlin zu Gast waren. Mit einer Weltersteinspielung eines virtuosen Blockflötenkonzerts von Johann Christian Schultze, das wahrscheinlich erst 1768 entstand und zu den letzten Werken für die barocke Blockflöte überhaupt zählt, rundet die mehrfache ECHO Klassik-Preisträgerin Dorothee Oberlinger das vielfältige Programm ihrer neuen CD ab.

»Rococo« beginnt mit einem Blick zurück auf das internationale Musikleben unter Sophie Charlotte, der Großmutter Friedrichs des Großen. Der eröffnende Ground von Gottfried Finger mit seinen manchmal zarten, manchmal virtuosen Variationen fungiert als Präludium zu Händels hier auch zum ersten Mal eingespielten reizvollen Doppelkonzert für Blockflöte und Fagott, das noch ganz den Geist des Barockzeitalters atmet. Die darauf folgenden Kompositionen tragen die für das Rokoko typischen Züge wie Empfindsamkeit und Galanterie. Die Triosonate für Bassblockflöte, Bratsche (gespielt von Nils Mönkemeyer) und basso continu von C. P. E. Bach gehört zu den Juwelen des galanten Originalrepertoires für Blockflöte.

Zum Ensemble 1700

„Das Ensemble 1700 wurde 2002 von Dorothee Oberlinger in Köln gegründet und widmet sich der europäischen Kammermusik des 17. und 18. Jahrhunderts. Auf musikwissenschaftlich fundierter und aufführungspraktischer Grundlage, gepaart mit höchster spieltechnischer Fähigkeit, entstanden abwechslungsreiche und lebendige Konzertprogramme, die von Presse und Publikum gleichermassen enthusiastisch aufgenommen wurden. Die Gastspiele in bedeutenden Spielstätten (u.a. Konzerthaus Wien, Philharmonie Köln) und bei wichtigen europäischen Musikfestivals (u.a. bei den „Tagen der Alten Musik“ in Herne oder den „Resonanzen“ in Wien) verliefen äußerst erfolgreich und festigten so den Ruf des noch jungen Ensembles. Die letzte Aufnahme des Ensembles mit Werken von Georg Philipp Telemann (erschienen 2008 bei Sony/Dhm) wurde als maßstäbesetzende Einspielung „mit Gewicht und Verve“ (Der Spiegel) gefeiert. Ergänzend zur Stammbesetzung lädt Dorothee Oberlinger immer wieder renommierten Spezialisten als Gäste zu Konzertprojekten und CD-Einspielungen ein.“ Quelle: http://www.dorotheeoberlinger.de

Mit welcher Spielfreude Dorothee Oberlinger und das Ensemble 1700 zusammen wirken, können Sie z.B. hier nachhören:

 

Übrigens: Dorothee Oberlinger war mit ihrem Ensemble bislang noch nicht zu Gast in der Philharmonie Essen.
Wir hoffen aber weiterhin darauf…

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